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George Gagnidze

Bariton

 

George Gagnidze wurde in Georgien geboren. Er studierte an der Staatlichen Musikhochschule (Konservatorium) in Tbilissi. Sein Debüt gab er 1996 am Nationaltheater in Tbilissi als Renato in Verdis Maskenballaœ, zusammen mit dem bekannten Tenor Zurab Sotkilava vom Moskauer Bolschoi-Theater.

Mit dem georgische Folklore-Ensemble nahm George Gagnidze einige CD-s auf und gastierte bei einigen von dessen Auftritten. Neben seinem Engagement im Nationaltheater in Tbilissi trat George Gagnidze auf verschiedenen internationalen Bühnen auf, darunter im Großen Saal der Philharmonie in Sankt-Petersburg (Russland), im Großen Saal der Philharmonie in Istanbul (Türkei) und im Deutschen Nationaltheater in Weimar.

Bei internationalen Festivals und Galakonzerten sang George Gagnidze gemeinsam mit so großen Meistern der Opernszene wie Elena Obraztsova, Paata Burchuladze, Zurab Sotkilava, Renato Bruson, Kristian Johanson, Katia Ricchiarelli, Alexandra Mark, Kaludi Kaludov und Andrea Rost. Seine Auftritte wurden begleitet vom Großen Philharmonieorchester Sankt-Petersburg unter der Leitung von Juri Temirkanov vom Philharmonieorchester Istanbul.

George Gagnidze arbeitete zusammen mit bekannten Dirigenten wie V. Matchavariani, D. Kakhidze, G. Jordania, J. van Streen sowie mit bekannten Regisseuren, darunter Robert Sturua. Seinen Auftritt in Frankfurt begleitete der Dirigent Peter Falk.

George Gagnidze hat beim internationalen Gesangswettbewerb "Citta di Busseto", der vom 6. bis 10. April 2005 zum 45. Mal im Teatro di Busseto ausgetragen wurde, den ersten Preis gewonnen. Die 110 Wettbewerbsteilnehmer aus aller Welt mussten sich einer internationalen Jury aus namhaften Personen der Opernwelt stellen, an deren Spitze Jose Carreras als Jurypräsident fungierte.

George Gagnidze, der im Finale um die obersten Plätze Rigolettos Arie "Cortigiani vil razza dannata" sang, wurde schließlich vor Mihoko Kinoshita (Sopran) und Leonardo Caimi (Tenor) zum Gewinner des diesjährigen "Consorso Internationale voci verdiane" gekärt. Der erste Preis beinhaltet die Möglichkeit, bei einer in der Spielzeit 2005/2006 von der "Fonadazione Arturo Toscanini" ausgetragenen Verdi-Produktion mitzuwirken. Die "Fonadazione Arturo Toscanini" mit Sitz in Parma gilt als die grstte Musikgesellschaft in der italienischen Emilia-Romagna und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit den Theatern der Region, so etwa mit der Mailänder Scala.

Vor wenigen Monaten gastierte Gagnidze in Frankfurt (Alte Oper) in der Rolle des "Troubadour". Dieses Jahr stehen viele Gastauftritte in Europa und Japan an. Ab September arbeitet George Gagnidze mit neuer Rolle am Deutschen Nationaltheater Weimar, als Nabucco in Verdis gleichnamiger Oper.